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Autor: Heiko Müller

Heiko Müller ist Gründungspartner der Kanzlei MÜLLER | SEIDEL | VOS und seit über 20 Jahren auf Bank-, Kapitalmarkt- und Verbraucherrecht spezialisiert. Er vertritt Mandanten bundesweit in Verfahren gegen Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister und hat zahlreiche richtungsweisende Urteile erstritten.

Unternehmerdarlehen: BGH erklärt Bearbeitungsentgelte für unwirksam

BGH befindet Darlehensgebühren von Bausparkassen für unzulässig

Abgasskandal: 170 Mio.-Euro-Musterklage von Porsche-Aktionären erreicht das Oberlandesgericht Stuttgart

Abgassskandal

VW-Dieselskandal erreicht PORSCHE SE: Klage für institutionelle Investoren eingereicht

Abgassskandal

Volkswagen AG: OLG Braunschweig eröffnet Musterverfahren unter Beteiligung von MÜLLER SEIDEL VOS Rechtsanwälte

Abgassskandal

Schließung des DWS-FlexPension-Fonds betrifft zahlreiche Lebensversicherungsverträge

Versicherungsrecht - muellerseidelvos.de

Rechtsanwalt Marius Maaz verstärkt MÜLLER SEIDEL VOS Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht

VW-Dieselgate: SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. verfolgt zusammen mit MÜLLER SEIDEL VOS Schadensersatzansprüche

Abgassskandal

German Pellets: Gläubigerversammlung wählt Rechtsanwalt Vos zum gemeinsamen Vertreter der Anleihe 2011/2016 (WKN A1H3J6)

Sehr geehrte Damen und Herren,   als gemeinsamer Vertreter der Anleihe 2011/2016 möchte ich Sie im Nachfolgenden über den aktuellen Verfahrensstand informieren:   Sachstand des Verfahrens Nachdem die erste, frühe Phase des Insolvenzverfahrens dadurch geprägt war, vorhandene Vermögenswerte zu erfassen und zu sichern bzw. sich bietende Verkaufschancen zu nutzen, hat sich die Insolvenzverwaltung in den vergangenen Monaten intensiv mit der Aufbereitung des Verfahrens befasst. Hierzu gehören auch ganz grundlegende Vorgänge wie die Beitreibung offener Forderungen gegenüber Kunden, die Abwicklung und Umsetzung von durchgeführten Veräußerungen sowie die Verwertung noch vorhandener Pelletbestände.   Darüber hinaus hat sich die Insolvenzverwaltung insbesondere mit der systematischen Ermittlung und Geltendmachung von Anfechtungs- und Haftungsansprüchen befasst und umfangreiche Ermittlungen von weiterem, im Ausland befindlichen Vermögen angestellt. Insoweit arbeitet die Insolvenzverwalterin auch eng mit der zuständigen Staatsanwaltschaft zusammen. Gemeinsam mit einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen werden eingehende Nachforschungen angestellt, um die Zahlungsflüsse der Schuldnerin, insbesondere Zahlungsabflüsse nach Österreich und den weiteren ausländischen Staaten nachzuvollziehen. Sie werden nachvollziehen können, dass dies mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Bereits in den vergangenen Monaten konnten aber nicht unerhebliche Ansprüche gegenüber Sozialversicherungsträgern und Geschäftspartner, aber auch gegenüber Mitgliedern der Familie Leibold bzw. denen nahestehende Unternehmungen geltend gemacht werden. Die Prüfung der Anfechtungsansprüche dauert aber weiterhin an und wird auch noch geraume Zeit in Anspruch nehmen. Insgesamt bewertet die Insolvenzverwalterin Anfechtungsansprüche mit einem kleinen zweistelligen Millionenbetrag.   Über die Dauer des Verfahrens kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden. Allerdings ist typischerweise und gerade in einem Verfahren wie hier von einer Verfahrensdauer von fünf Jahren und mehr auszugehen. Nach heutigem Kenntnisstand ist nach Aussage der Insolvenzverwalterin festzustellen, dass die Gläubiger gemäß § 38 InsO – also auch Gläubiger der Anleihe 2011/2016 – bei der Realisierung aller Vermögenswerte mit einer lediglich marginalen Quote rechnen können.   Gerne stelle ich den letzten, 64-seitigen Bericht der Insolvenzverwalterin zur Verfügung, soweit mir die aktuelle Anleihe-Gläubigereigenschaft durch einen Depotauszug (nicht älter als 14 Tage) nachgewiesen wird. Bitte richten Sie Ihre Anforderung unmittelbar an meine E-Mail-Adresse vos@muellerseidelvos.de oder nutzen unser Kontaktformular.   Aktuelles Kaufangebot Ferner hat Sie über Ihre Depotbank in den vergangenen Wochen ein Kaufangebot hinsichtlich Ihrer Teilschuldverschreibungen an der Anleihe 2011/2016 erreicht. Auch diesbezüglich wandten sich zahlreiche Gläubiger an mich und haben um eine Bewertung dieses Angebots gebeten.   Diesen musste ich mitteilen, dass eine solche Bewertung zum einen nicht Gegenstand meines Mandats ist. Zum anderen ist mir eine Bewertung dieses Angebots und insbesondere eine diesbezügliche Beratung schon in Unkenntnis der individuellen Situation der Anleihegläubiger nicht möglich. Insoweit rege ich an, fachmännische Beratung einzuholen.   Steuerliche Gesichtspunkte Verschiedentlich erreichten mich auch Anfragen der Anleger, die sich nach dem Fortbestand der Notierung der Anleihe erkundigten. Dies ist insbesondere für diejenigen Anleger von erheblichem Interesse, die möglicherweise steuerliche Verluste durch eine Veräußerung der Anleihe zu einem bestimmten Zeitpunkt generieren möchten.   Insoweit kann ich lediglich mitteilen, dass eine Beendigung des Listings derzeit nach meinem Kenntnisstand weder geplant noch vorgesehen ist. Dabei handelt es sich aber nur um eine aktuelle Wahrnehmung, die sich jederzeit verändern kann. Insoweit kann eine Listing bis zum Ende des Insolvenzverfahrens jedenfalls nicht ohne weiteres unterstellt werden.   Ich hoffe Ihnen mit diesen Ausführungen gedient zu haben. Für weitere Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Dabei weise ich darauf hin, dass ich je nach Inhalt der Anfragen diese sammeln und allen bekannten Anlegern auf diesem Wege beantworten werde. Im Übrigen werde ich anlassabhängig wieder auf Sie zukommen.   Mit freundlichen Grüßen DANIEL VOS Rechtsanwalt Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht als gemeinsamer Vertreter der Anleihe WKN A1H3J6

VW-Dieselskandal erreicht PORSCHE SE: Klage für institutionelle Investoren eingereicht

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